Wieviel Bewegung und Sport braucht der Körper wirklich?

Mar. 9, 2017 by

Über die Jahrhunderte hat sich der Mensch durch harte körperliche Arbeit am Leben gehalten. Das war vor allem die Jagd in der Steinzeit, in den letzten zwei Jahrtausenden tendenziell eher die Landwirtschaft. In unserem heutigen Berufsleben ist oft keine körperliche Anstrengung mehr nötig, was oft zu Übergewicht und einem eher wenig resistenten Körper gegenüber Krankheiten führt. Viele Menschen betreiben deswegen zusätzlich Sport und bewegen sich in ihrer Freizeit. Wieviel Bewegung und Sport ist aber wirklich notwendig um gesund und fit zu bleiben?

Unterschiedliche Sportarten unterschiedliche Anstrengung

Spazieren in der Natur ist eine schöne Art sich zu bewegen, verbraucht aber sicherlich lange nicht so viel Kalorien wie beispielsweise das Schwimmen im Hallenbad. Deshalb kann man schwer abschätzen, wie viele Minuten Bewegung der Körper täglich braucht – es hängt ganz von der Art an Bewegung ab.

Bei Kampfsportarten oder beispielsweise Freikörpertraining, als Training bei dem der eigene Körper als Gewicht verwendet wird würden schon circa fünfzehn oder zehn Minuten reichen, um fit zu bleiben. Natürlich wird in der Praxis länger trainiert, schließlich braucht man im Normalfall eine Weile um zum nächsten Boxverein zu kommen. Man sieht aber: Je anstrengender und herausfordernder der Sport ist, desto kürzer muss trainiert werden.

Den ganzen Körper erfassen

Viele Sportarten verbrennen zwar einiges an Kalorien, man trainiert allerdings oft nur einen bestimmten Teil des Körpers. Beim Radfahren werden zum Beispiel zwar stark die Beine und Waden beansprucht, alle anderen Körperteile kommen aber eher zu kurz. Brust, Arme und Bauch werden kaum trainiert. Deshalb ist der Faktor Ganzkörpertraining ebenfalls miteinzubeziehen.

Eine empfehlenswerte Sportart für das Training des ganzen Körpers ist das Rudern. Dabei werden sowohl die Arme, die die Ruder halten, als auch die Beine und Waden trainiert. Der ganze Körper muss dabei angespannt werden, um die Energie aus den Beinen in Leistung an den Rudern umwandeln zu können. Für Menschen, die effizientes Ganzkörpertraining schätzen optimal. Natürlich ist das Rudern auf dem Wasser einmalig, aber man kann auch auf dem Land rudern. Für einige hundert Euros kann man sich eine Rudermaschine anschaffen, die das Rudern relativ gut simuliert und ebenfalls den ganzen Körper trainiert. So kann man mit nur wenigen Minuten Training pro Tag fit bleiben.

Offizielle Empfehlungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, mindestens dreißig Minuten pro Tag mit Bewegung und Sport zu verbringen. Das bedeutet aber lediglich, dass man sich dreißig Minuten lang in irgendeiner Art und Weise bewegen sollte – beispielsweise würde spazieren gehen schon reichen. Letztendlich handelt es sich um eine Richtlinie, der nicht unbedingt Folge zu leisten ist. Trainiert man den ganzen Körper mit Freikörpertraining innerhalb von zehn Minuten auf einer Matte zuhause, kann das auch schon reichen um fit zu bleiben.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass zwei Aspekte wichtig sind: Erstens, dass der ganze Körper trainiert wird. So können alle großen Muskelgruppen abgedeckt werden, die wichtigsten Muskeln werden damit nicht schwächer. Andererseits sollte man zumindest schwitzen, um den Körper mindestens einmal täglich herauszufordern. Kalorien zu verbrennen ist ebenfalls gut, weil man so vor Übergewicht und Fettzunahme vorbeugt – eine gesunde Ernährung ist für eine gute Figur allerdings noch viel wichtiger, als zehn bis dreißig Minuten Sport pro Tag.

10 Situationen, die jeder Hockey Spieler gut kennt

Mar. 5, 2017 by

Hockey ist eine Sportart für sich – auf dem Eis und mit Eisenschlägern bewaffnet kämpft man um den Puck und den Sieg. Dass es dabei nicht immer ganz locker zugeht, sondern es auch einmal hart auf hart kommt versteht sich dabei von selbst. Dabei gibt es viele Situationen, die in der Sportwelt einfach nur im Hockey passieren können, und typisch für ein Hockeyspiel sind. Die berühmt-berüchtigtsten Situationen, die jedem Hockeyspieler mit Erfahrung bekannt sind, stellen wir hier vor.

Schweißausbrüche in der Pause

Während des Spiels sorgen die Bewegung und die Spannung dafür, dass man weder Schweiß noch Anstrengung sonderlich spürt. Sobald man allerdings eine Pause macht – selbst wenn sie nur zwei Minuten lang dauert – realisiert man wie sehr man schwitzt und oft fühlt man sich überhitzt. Ein Gefühl, dass typisch für den Hockeysport ist.

Wenn der Puck verloren geht

Oft schießen Spieler über den Rand und der Puck landet außerhalb des Spielfelds. Wenn man ihn dann aber nicht finden kann, verzögert das das Spiel schon mal gerne um einige Minuten. Ein oft nerviger Umstand, der in keinem anderen Sport so häufig vorkommt – schließlich gehen Fußbälle und Handbälle aufgrund ihrer Größe weitaus schwerer verloren.

Spontanes Umkippen

Das Hockey auf Kufen stattfindet sollte allgemein bekannt sein. Besonders Anfängern passiert es allerdings oft, dass sie im Stehen spontan umkippen. Das sieht natürlich nicht sehr professionell aus, und sorgt bei den Teamkollegen schon öfters für Lacher. Eine gute Balance ist bei dem Sport schließlich gefragt, was am Anfang zu einigen Malen Umkippen führen kann.

Die Konfrontation im Liegen

Was jedem Hockeyspieler mit Körpereinsatz schon mal passiert ist: Man kämpft um den Puck, doch fährt sich gegenseitig hinein und landet dann mit dem Gegner auf dem Boden. Das kann manchmal nicht gerade angenehm sein, gehört aber zu jedem aufregendem Hockeyspiel dazu.

Der Schuss an die Maske des Torwarts

In vielen eher actionreichen Situationen im Hockey kann es passieren, dass der Torwart an der Maske getroffen wird. Normalerweise führt das zu einer Spielunterbrechung, da der Kopf natürlich eine risikoreiche und besonders empfindliche Zone des menschlichen Körpers ist. Wird aber bevor der Schiedsrichter abpfeift noch ein Tor erzielt, ist der Treffer gültig.

In der Unterzahl durch Powerplay des Gegners gefährdet

Wird die eigene Mannschaft aufgrund eines Regelbruchs bestraft, muss ein Spieler für eine bestimmte Zeit auf der Ersatzbank sitzen. Dabei attackiert die andere Mannschaft das Team in der Unterzahl mit einem Powerplay, indem sie schnell versuchen, die Verteidigungslinie zu durchbrechen. Ein schwer zu deckender Angriff, der typisch für Hockey ist.

Wenn es schneller geht als man denkt

Hockey ist ein Spiel, in dem Geschwindigkeit eine wichtige Rolle spielt. Oft wird der Puck dermaßen schnell gespielt, dass man sich als Anfänger erst an das Tempo gewöhnen muss. Dass man den Puck leider erst wieder sieht, wenn er im eigenen Tor landet, ist leider ein negativer Nebeneffekt.

Unbemerkt ins Tor

Halten Gegenspieler den Schläger nahe am Körper und den Puck ebenfalls nahe, kann es oft dazu kommen dass man den Puck kurz nicht sieht. Dabei kann, sofern der Spieler schnell genug handelt, leider oft ein Gegentor kassiert werden.

Strafsitzen wenn es eng wird

Für einen Hockeyspieler ein sehr unangenehmes Szenario: Der Gegner führt und zu allem Überdruss begeht man ein Foul und muss auf die Strafbank. Damit lässt man die Mannschaft für einige Minuten alleine. Eine unangenehme Situation, die aber öfters vorkommt.

Wenn man die Schutzkleidung endlich abnimmt

In der Umkleidekabine die Kleidung abzunehmen kann ein Segen sein, wenn das Wetter warm und die Temperaturen in der Halle hoch sind. Wer bereits eine Hockeykleidung anhatte, wird verstehen können wie erleichternd es sein kann, sie endlich wieder auszuziehen – auch wenn das Training Spaß gemacht hat.

Teilnahme Pentathlon: Was Sie wissen müssen

Feb. 28, 2017 by

Eine der anspruchsvollsten Sportarten ist ohne Zweifel die Kategorie des Pentathlons, im Deutschen auch Fünfkampf genannt. Seine Wurzeln hat der Pentathlon schon im Antiken Griechenland und gehörte damals wie heute zu einer der Kategorien der Olympischen Sommerspiele. In der Moderne wird der Pentathlon in den Sommerspielen ausgeführt und fand zum ersten Mal an den Spielen in Stockholm im Jahr 1912 statt. Neben den Olympischen Spielen werden jährlich weitere Wettkämpfe, wie zum Beispiel Weltmeisterschaften ausgeführt.

 

Der Pentathlon besteht aus fünf Disziplinen, dem Pistolenschießen, dem Degenfechten, dem Schwimmen, dem Springreiten und ein Querfeldeinlauf. Unter den Athleten galten früher, zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs, vor allem Soldaten als bevorzugte Sportler. Das übergreifende Ziel ist die Suche und das Finden des idealen Athleten, der sich in der Vielzahl der Disziplinen behaupten kann.

 

Eines der wichtigsten Merkmale des Fünfkampfs ist die Tatsache, dass im Gegensatz zum Triathlon, die Sportdisziplinen nicht direkt hintereinander ausgeführt werden. Beim Fünfkampf wird den Sportlern eine einstündige Pause zwischen den einzelnen Kategorien zugesprochen und die Leistungen werden in ein Punktesystem umgewandelt, mit dem am Ende des Wettkampfs der Sieger ermittelt werden soll.

 

Des Weiteren ist auch im Pentathlon die Ausführung des Mannschaftssports möglich, welches in dieser Form zum ersten Mal bei den Olympischen Sommerspielen in Helsinki im Jahr 1952 durchgeführt wurde. Angemerkt werden sollte, dass bis zum Jahre 1977 der Pentathlon ausschließlich männlichen Athleten möglich war und erst während der Weltmeisterschaften in San Francisco in diesem Jahr eine Teilnahme von weiblichen Teilnehmern erlaubt war. Seit 1981 fanden in London die ersten offiziellen Weltmeisterschaften für Frauen statt und im Jahre 2000 hatten weibliche Athleten auch die Option an den Olympischen Spielen in Sydney teilzunehmen.

 

Ein weiterer interessanter Punkt hinsichtlich der Teilnahme an einem Pentathlon ist die Tatsache, dass bei den Olympischen Spielen zum Beispiel die Teilnehmerzahl auf 36 Sportler beschränkt ist. Um bei einer großen Sportveranstaltung am Fünfkampf teilnehmen zu können, muss es Sportlern bewusst sein, dass eine recht intensive Qualifikationsphase vonnöten ist.

 

Interessierte Sportler sollten wissen, dass der Pentathlon ein ungemein anspruchsvoller Sport ist und Fähigkeiten aus unterschiedlichen Bereichen erfordert werden, um den Fünfkampf auch erfolgreich abschließen zu können. Zum einen werden bei den Sportarten wie Schwimmen und Laufen sehr viel Ausdauerfähigkeit und Kraft erfordert, während es bei den Disziplinen wie Schießen und Fechten auf eine hervorragende Konzentrationsfähigkeit und innere Ruhe ankommt. Auch ein schnelles Reaktionsvermögen bildet sicherlich eine wichtige Fähigkeit dar. Bei der Disziplin des Reitens wird ferner ein überdurchschnittlicher Gleichgewichtssinn, Einfühlungsvermögen und Feingefühl im Umgang mit dem Pferd erfordert, wodurch der Schwierigkeitsgrad noch weiter gesteigert wird.

 

Athleten, die sich dem Pentathlon wenden möchten, müssen demnach ein reges Interesse an unterschiedlichen Sportarten vorweisen können und vor allem sehr vielschichtige Sportler sein. In fast jeder Kategorie muss man überdurchschnittliche abschneiden, sodass im Punktesystem die entsprechenden Leistungen widergespiegelt werden.

 

Für Interessenten ist es wichtig zu wissen, dass der Fünfkampf seit 1948 von einem Dachverband geregelt wird. Im Jahre 1968 entstand der Verband “Union Internationale de Pentathlon Moderne” (UIPM), welcher seinen deutschen Sitz in Berlin hat und seinen internationalen Sitz in Monaco unterhält. Rund 98 internationale Verbände gehören der UIPM an, die als amtierenden Präsidenten von Herrn Klaus Schormann geführt wird.